"Les Routiers Suisses" Sektion Schaffhausen Nordostschweiz

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Kehrichtwagen im Visier der ETH-Forscher
Zwei ETH-Ingenieure haben in einem Winterthurer Abfallwagen ein System entwickelt, mit dem alte Dieselfahrzeuge umweltfreundlicher fahren können.

Dieselfahrzeuge des öffentlichen Verkehrs sind langlebig. Manche kurven zwanzig Jahre lang auf den Strassen herum. Nur wenige haben einen Partikelfilter, sie stossen eine grosse Menge an Schadstoffen aus. Im Sommer verursachen sie durch Stickoxidemissionen hohe Ozonwerte mit, im Winter sind sie durch Partikelemission mit verantwortlich für den Feinstaub. Ein Gesetz, das bessere Filter oder Abgasbehandlungen vorschreibt, ist erst in Diskussion. «Es ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei», sagt ETH-Ingenieur Alois Amstutz. Einerseits könne die Politik kein Gesetz erlassen, weil es die Technik noch nicht gebe, andererseits entwickelten die Forscher die Technik nicht, bevor ein Gesetz da ist. Geht es nach Amstutz und seinem Kollegen Yves Hohl vom Institut für Mess- und Regeltechnik, werden auf unseren Strassen trotzdem bald umweltfreundlichere Autos verkehren. Sie haben nämlich ein System zur Abgasnachbehandlung entwickelt, das nachträglich und kurzfristig in alte Dieselfahrzeuge eingebaut werden kann: das «Retrofitkit». Ziel:
Die Feinstaubemissionen sollen um 99 Prozent, die Stickoxide (NOx) um die Hälfte reduziert werden, ohne dass sekundäre Emissionen NO² entstehen. Der Prototyp wird seit März dieses Jahres in einem Abfallwagen der Stadt Winterthur getestet. Jetzt, Mitte Juni, endet diese Testphase. Die beiden Ingenieure sind zufrieden: «Der Test verlief sehr erfolgreich, wir haben das Ziel erreicht», sagen sie.

Mithilfe der Fahrer
Wie funktioniert nun ihr neues System? Es besteht aus einem etwa 50 mal 30 Zentimeter grossen Partikelfilter und einer Klappe, die auf der Hochdruckseite des Verdichters angebracht ist. Wegen dieser Klappe kann weniger Luft in den Motor eindringen. Dadurch erhöht sich die Abgastemperatur auf mehr als 420 Grad — normalerweise beträgt sie 250 Grad. Durch diese hohe Temperatur werden die Russteilchen, die sich im Filter ansammeln, vollständig verbrannt.
Um zudem den Ausstoss der Stickoxide zu reduzieren, wird ein Teil des Abgases vor dem Auspuff in den Motor abgezweigt. Das Abgas wird -ein zweites Mal durch den Motor geführt und mit der angesaugten Frischluft vermischt, was den Ausstoss der Stickoxide reduziert.
Dass der Prototyp gerade in einen Kehrichtwagen eingebaut wurde, ist kein - Zufall: Diese müssen ständig an halten und wieder anfahren. Es sei sehr schwierig gewesen, die Abgastemperatur hoch zu halten, durch die vielen Stopps sinke diese nämlich immer wieder ab. «Wir dachten, wenn wir es hier schaffen, dann geht es überall», sagt Hohl. Er war einige Male in Winterthur und hat den Chauffeuren, vor allem dem Fahrer Martin Büchi, die Funktionsweise erklärt, war aber auch froh um deren Rückmeldungen. Büchi führte sogar ein Notizheft, in welchem er gewisse Dinge festhielt und mit dem Ingenieur besprach. Zum Beispiel muss der Partikelfilter einmal täglich gereinigt, also vom Feinstaub befreit werden. Zu Beginn des Tests leuchtete die betreffende Anzeige aber dreimal täglich auf. Der Fahrer meldete dies dem Ingenieur, der das Problem beheben konnte.
Finanziert wurde die Entwicklung des «Retrofitkits» von Bund, ETH und mit Beiträgen von interessierten Firmen. Darunter sind Stadtwerk Winterthur, die Lastwagengarage Larag in Wil und die Winterthurer Firma Enwa. Der Prototyp kostet gegenwärtig um 40000 Franken. Am teuersten sind die Partikelfilter und die Steuerungselektronik.

Städte interessiert
Nachdem jetzt der Testbetrieb abgeschlossen ist, beginnt Phase drei: Das System soll auch bei anderen Fahrzeugen angewendet werden, zum Beispiel bei Bussen. Zudem soll eine Elektronik entwickelt werden, die bis viermal weniger kostet. Diese Phase wird nicht mehr an der ETH, sondern an der Fachhochschule Rapperswil ausgeführt. Amstutz und Hohl arbeiten schon seit zweieinhalb Jahren am «Retrofitkit». Nun wollen sie ihr Know-how weitergeben. Von Rapperswil aus, so hoffen sie, soll die Technik in der Region Ostschweiz Fuss fassen, die Stadt Wil habe sich jedenfalls schon interessiert gezeigt. Und der Winterthurer Prototyp soll auch weiterhin herumkurven.
(Quelle: aus dem "Landboten" von 12. Juni 2007) KATHARINA BAUMANN


Chauffeure: Keine Gnade!
LAUSANNE - Nach dem seit 2005 geltenden Strassenverkehrsrecht müssen auch Berufschauffeure ihren Ausweis für die gesetzlich vorgesehene Mindestdauer abgeben.
Für differenzierte Lösungen ist laut Bundesgericht kein Platz mehr.
Unter altem Recht war es den Behörden gestattet, die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdauer zu unterschreiten, wenn besondere Umstände vorlagen, also bei Personen, die beruflich auf das Fahrzeug angewiesen sind, und bei Berufschauffeuren.
Mit dieser Differenzierungsmöglichkeit ist nach dem seit dem 1. Januar 2005 geltenden Strassenverkehrsgesetz (SVG) Schluss, wie das Bundesgericht nun festgehalten hat. Beschwert hatte sich ein Genfer Taxifahrer, der innerorts mit 75 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer unterwegs gewesen war.
Für diese grobe Verkehrsregelverletzung wurde ihm der Ausweis für drei Monate entzogen. Vor Bundesgericht hatte er verlangt, dass lediglich eine Verwarnung auszusprechen sei oder dann der Ausweisentzug auf den privaten Bereich beschränkt werde. Nach Auffassung des Bundesgerichts hat der Gesetzgeber ausdrücklich ausgeschlossen, dass für besonders sanktionsempfindliche Lenkerkategorien von der Mindestentzugsdauer abgewichen werden kann.
(Quelle: aus dem "Landboten" von 25. März 2006)
T O P

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Update 12. Juni 2007     Design © by c@rmentrigs